Die Search Engine Ranking Factors von SEOmoz sind im Bereich des Suchmaschinenmarketings fast schon so etwas wie geltendes Gesetz. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass nach 2005 und 2007 bereits die dritte überarbeitete Ausgabe erscheint. Zeit für uns, einen kurzen Blick auf die (positiven) Ranking Faktoren zu werfen und diese zu bewerten.
Das Resultat der Umfrage ist nicht wirklich überraschend und stimmt in weiten Teilen mit den Ergebnissen aus dem Jahr 2007 überein. Stärkster Ranking Faktor ist jedoch nicht mehr die Verwendung von Keywords im Title Tag einer Webseite (Platz 2), sondern vielmehr der Anchor-Text mit dem von externen Seite auf die eigene Webseite verlinkt wird. Diese Einschätzung ist unter der Betrachtung der nach wie vor immer größer werdenden Bedeutung von Verlinkungen (vielleicht gerade in der Blogosphäre und in Social Networks) nur logisch und soll dessen gesteigerter Bedeutung gerecht werden.
Eine immer größere Bedeutung erhält auch die Häufigkeit mit der sich die Inhalte auf einer Webseite ändern, da sie ein ernstzunehmender Indikator für die Aktualität eines Content-Anbieters darstellen. Auch temporäre Schwankungen in der Anzahl der eingehenden Links finden immer größere Berücksichtigung und zeigen damit, dass das Bestreben der Suchmaschinenbetreiber dahingeht, die Suchergebnislisten in immer kürzeren Abständen zu aktualisieren. Vor allem temporäre Strömungen sollen damit aufgefangen und in den SERPS (Search Engine Result Pages) dargestellt werden. Vielleicht um der gesteigerten Aktualität von Twitter & Co. Rechnung zu tragen?!
Womit wir bei den Social Media Inhalten angekommen sind: Erstmalig finden auch Social Media bzw. Social Graph basierende Kriterien Einzug in die Search Engine Ranking Factors, wobei deren Gewichtung (noch) nicht allzu hoch angesiedelt wird (zwischen 11% und 21%). Dennoch spielen Delicious, StumbleUpon, Twitter, Facebook und Co. in Hinblick auf Relevanzbeurteilungen durch Suchmaschinen eine immer größere Bedeutung und stellen einen sowohl ernstzunehmenden Faktor als auch stark wachsenden Sektor unter den Ranking-Kriterien dar.
Um es kurz zu machen: Es bleibt festzuhalten, dass sich die grundlegenden Kriterien für Suchmaschinen nicht oder nur marginal geändert haben und lediglich durch die gesteigerte Bedeutung von Social Networks und (Micro-)Blogging ergänzt wurde.
Bewertungsgrundlage der Search Engine Ranking Factors 2009 bildet dabei eine Befragung von 72 SEO-Experten an deren Ende eine gewichtete Reihenfolge der Ranking-Kriterien von Suchmaschinen im Allgmeinen und Goolge im Besonderen steht, die auch aufgrund der geballten Masse an Expertenwissen über jeden Zweifel erhaben sein soll. Dabei ist allerdings – wie bei jeder Abhandlung zum Thema Suchmaschinen-Optimierung – zu berücksichtigen, dass alle Meinungen, auch wenn Sie von Experten stammen, mit Vorsicht zu genießen sind. Eine wirkliche wissenschaftliche Analyse der einzelnen Kriterien ist nämlich nur bedingt möglich, so dass der Großteil der geäußerten Einschätzungen auf Erfahrungen und Beobachtungen der Beteiligten basieren, deren Stichfestigkeit sich in vielen Fällen nicht wissenschaftlich belegen lässt. Dennoch stellt die Befragung einer so großen Zahl an Experten natürlich eine größtmögliche Annäherung an die Wirklichkeit dar und lässt tatsächlich große Rückschlüsse auf die Wertig- und Wichtigkeit einzelner Ranking-Faktoren zu.








Top-Ranking-Faktoren: “Search Engine Ranking Factors 2009″ | seo-gold.de says:
[...] Deutscher gibt bei den News Navigators der Interpretation der Ergebnisse doch noch eine weitere Nuance: Es bleibt festzuhalten, dass sich [...]
September 2nd, 2009 at 08:33
That saves me. Thanks for being so ssnebile!
Mai 13th, 2011 at 01:18